Unsichtbare Lingualtechnik in München-Pasing

WIN: Feste Zahnspange „versteckt“ auf den Innenseiten der Zähne und fast unsichtbar

Was ist die unsichtbare Lingualtechnik bzw. WIN-Zahnspange?

Die WIN Zahnspange ist ein hocheffizientes, individuell abgestimmtes Lingualbracket-System, das Zahnfehlstellungen unauffällig korrigiert. Die Brackets werden auf der Zungenseite der Zähne befestigt und sind dadurch fast unsichtbar. Die Behandlung eignet sich sowohl für kaufunktionelle als auch für rein ästhetische Korrekturen.

Lingualtechnik auf einen Blick

Behandlungsmethode

Die besonders gestalteten Metallbrackets werden auf die Innenseite (der Zunge zugewandten Seite) der Zähne aufgeklebt. Im hinteren Backenzahnbereich werden anstatt Brackets teilweise aus Stabilitätsgründen auch Bänder verwendet.

Das WIN-System verbindet Bracketherstellung, Laborprozess und Bogenprogrammierung mit moderner CAD/CAM-Technologie. Jedes Bracket wird individuell angefertigt, sodass der Behandlungsplan exakt in das gewünschte Ergebnis umgesetzt werden kann. Das System bietet ein hohes Maß an Komfort während der Behandlung und eine vollästhetische Lösung.

Die Metallbrackets werden auf den Innenseiten der Zähne fast unsichtbar „versteckt“. Dadurch fällt die Behandlung im Alltag kaum auf.

Nachteile und Herausforderungen

Der Zungenbewegungsraum kann während der lingualen Behandlung etwas eingeengt sein. Dadurch können vorübergehend Probleme beim Sprechen und Essen auftreten. Vor allem in der Anfangsphase können die ungewohnten Bracketformen die Zunge reizen.

Die Zahnreinigung ist anspruchsvoller als bei der herkömmlichen Multibandtechnik. Die inneren, zur Zunge gerichteten Zahnflächen sind schlechter einsehbar und mit der Zahnbürste schwerer zu erreichen. Im Frontzahnbereich stehen die Lingualbrackets zudem enger beieinander. Mit einer sorgfältigen Mundhygiene lassen sich ein erhöhtes Kariesrisiko und Zahnfleischreizungen jedoch vermeiden.

Während der Lingualtechnik ist alle drei bis vier Monate eine Professionelle Zahnreinigung notwendig, um die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch zu erhalten. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen deren Kosten nicht. Auch die aufwendigere Lingualtechnik selbst wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

FAQ – Häufige Fragen zur Lingualtechnik

Vorübergehend kann es zu Problemen bei der Aussprache und beim Essen kommen. Diese Anpassung gelingt bei den meisten Patienten mit der Zeit.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Lingualtechnik nicht. Die Kosten für die Professionelle Zahnreinigung (alle drei bis vier Monate) trägt ebenfalls der Patient.

Die Zahnpflege ist mit Lingualbrackets schwieriger, weil die Zungenseite schlechter zugänglich ist und die Brackets im Frontbereich dicht beieinanderstehen. Mit sorgfältiger Mundhygiene lassen sich Karies und Zahnfleischreizungen vermeiden. Alle drei bis vier Monate ist eine Professionelle Zahnreinigung notwendig.

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